ERSTBEZUG nach Sanierung! Schöne 2 Zi.- Wohnungen in einem denkmalgeschützten Haus in Eimsbüttel!

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3D-Rundgang zu dieser Immobilie
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Property External Ref. No.17503
Property classApartments
Property typeApartment
ZIP code20255
TownHamburg / Eimsbüttel
StreetMethfesselstraße
FloorFirst floor
Living area49 m²
Number of rooms2
Number of bedrooms1
Number of bathrooms1
Number of balconies/terraces1
FloorHardwood floor
HeatingCentral heating, district heating
Utilities106,13 €
Heating costs33,07 €
Deposit2.369,28 €
available on15.10.2020
Property External Ref. No.17503 Property classApartments
Property typeApartment ZIP code20255
TownHamburg / Eimsbüttel StreetMethfesselstraße
FloorFirst floor Living area49 m²
Number of rooms2 Number of bedrooms1
Number of bathrooms1 Number of balconies/terraces1
FloorHardwood floor HeatingCentral heating, district heating
Utilities106,13 € Heating costs33,07 €
Deposit2.369,28 € available on15.10.2020
Property description HAMBURGER BURG
Der denkmalgeschütze Wohnblock in Eimsbüttel an der Ecke Methfesselstrasse– Lutterothstrasse wurde zwischen 1907 und 1908 vom Architekten Heinrich Krug für den 1899 gegründeten Konsum–, Bau– und Sparverein „Produktion“ als Mietwohnungsbau für dessen Genossenschaftsmitglieder errichtet. Im Gegensatz zu einer geschlossenen straßenbegleitenden Bebauung, wie sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den großen Stadterweiterungen beim Mietshausbau üblich war, wurden hier mit der Ausbildung eines großen Vorhofes bei optimierter Grundstücksausnutzung besser belichtete und belüftete Wohnungen geschaffen. Um die Nachteile der gängigen Spekulationsbauten zu überwinden, wurde dieses Reformwohnungskonzept der sogenannten „Hamburger Burg“ erstmalig 1899 am benachbarten Stellinger Weg eingeführt und bald darauf zum Markenzeichen des genossenschaftlichen Wohnungsbaus für Arbeiter, Handwerker und kleine Beamte. Für die sozialdemokratisch orientierte „Produktion“ entstanden 98 Kleinwohnungen überwiegend mit zwei Zimmern. Das Erdgeschoss und das Souterrain wurden gewerblich genutzt, wobei die „Produktion“ ein Teil der Läden selbst betrieb.

DENKMALBESTAND
Ein Hauptcharakteristikum der Gebäudegruppe in der Methfesselstrasse zu seiner Entstehungszeit war eine Dachlandschaft mit zahlreichen Giebeln, Ecktürmen und Schleppgauben, welche dem Genossenschaftsbau ein selbstbewusstes Erscheinungsbild verleihen sollten. Der Dachstuhl wurde als Holzkonstruktion in Form des „Hamburger Nasendaches“ errichtet und wurde als ursprünglich Trockenboden und Abstellraum genutzt. Etwa achtzig Prozent der Wohnungen verfügen über eine zweiseitige Orientierung mit guter Belichtung und der Möglichkeit einer Querlüftung. Die Gestalt der Straßenfassaden des Verblendziegelbaus ist durch einem rhythmischen Spiel aus roten, dunkelroten, grünen und weiß glasierten Klinkerflächen sowie dem Wechsel unterschiedlicher Fensterformate und Öffnungsformen bestimmt. Ein weiteres prägnantes Element sind die vielfältigen Balkone und Loggien. Die Hoffassade war ursprünglich verputzt und lediglich mit Klinkerbändern im Bereich der Geschossdecken sowie auf halber Fensterhöhe und umlaufend um die Stürze der Fenster mit Korbbögen im 1. und 3. Obergeschoss dekoriert.

BAULICHE ENTWICKLUNG
Das Gebäudeensemble wurde während des zweiten Weltkrieges schwer beschädigt und ist ausgebrannt. Dabei wurden der Holzdachstuhl, die Holzbalkendecken sowie die gesamte Ausstattung wie Fenster und Türen vernichtet. Lediglich der Bereich in der Methfesselstrasse 88 ist von schwereren Zerstörungen verschont geblieben. Man entschied sich dankenswerter Weise in den 1950 Jahren zum Wiederaufbau des stark zerstörten Gebäudes unter Erhalt der weitgehend intakten historischen Fassade. Beim Wiederaufbau wurden neue Betontreppenläufe und Stahlbetondecken hergestellt sowie formal an das historische Original angelehnte Holzfenster mit Kämpfern und ungeteilten, einflügligen Oberlichtern. Als oberer Abschluss der Fassaden diente eine Betondecke, die anstelle eines ursprünglich umlaufenden Kranzgesimses um ca. 20 cm auskragt. Ein eingeschossiges ungedämmtes Notdach mit Ziegeldeckung ersetzte den von allen Aufbauten wie Giebeln und Türmen bereinigten Dachstuhl. Mehrere seit den 50er Jahren durchgeführte Sanierungsmaßnahmen und der Austausch der Fenster führte zu einem heutigen disparaten Erscheinungsbild.

SANIERUNG
Das denkmalpflegerische Sanierungskonzept betrifft die Bereiche der Straßen– und Hoffassade sowie die Treppenhäuser in ihren bauzeitlichen Zuständen. Die Klinkerflächen, Balkon– und Loggiabrüstungen der polychrom texturierten Straßenfassade werden saniert und energetisch optimiert. Vorhandene einflüglige Kunststofffenster werden durch Holzfenster ersetzt, die sich in Farbigkeit und Teilung dem ursprünglichen Erscheinungsbild annähern. Auf der Hofseite werden im Bereich der Treppenhäuser drei Aufzüge errichtet, die alle Etagen des Bestandes und der künftigen Aufstockung anbinden.
Energieausweis Skala Energieausweis Zeiger
Location: Top zentrale Lage in Eimsbüttel. Nur wenige Schritte zur Osterstraße mit allen Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf und diversen Cafés sowie verschiedenen Lokalitäten. Die U-Bahn-Station Lutterothstraße befindet sich direkt vor der Tür. Mit dem PKW hat meine eine gute Anbindung an die Autobahn A 7.
53.58098
9.94796
1
Yes
Equipment: Einbauküche, weiß - mit Fenster und Platz für einen kleinen Essplatz
1 Bad mit Fenster
Fernwärmeheizung
Parkettfußboden
Isolierverglaste Holzfenster
Fahrstuhl
Waschmaschinenanschluss
Balkon

Besonderheiten:
ERSTBEZUG nach kompletter Sanierung!

Aufteilung:
1 Wohnzimmer
1 Schlafzimmer
1 Flur
1 Küche
1 Badezimmer
Others: Zu der benannten Warmmiete ( € 789,76 Nettokaltmiete, zzgl. € 106,13 Betriebskostenvorauszahlung, zzgl. € 33,07 Heizkostenvorauszahlung = € 928, 96) kommen die Kosten für Wasser und Strom hinzu.

Der Mietvertrag ist unbefristet mit einer Mindestlaufzeit von 2 Jahren.

Kaution: 3 Nettokaltmieten